99 Jahre Bäckerei Rosin: 
Traditionelles Backhandwerk und frische Ideen.


Man schrieb das Jahr 1914, als Emil Rosin seine Bäckerei eröffnete - seinerzeit noch im pommerschen Suckow. 

Nach dem 2. Weltkrieg pachtete die Familie eine Bäckerei in Esgrus und am 1.7.1960 schob Nachfolger Egon Rosin das erste Brot in der Tolker Backstube in den Ofen. Seitdem ist die Traditionsbäckerei aus der Region nicht mehr wegzudenken. 

Mit rund 30 Angestellten und vier Filialen versorgt die Bäckersfamilie Kunden in Satrup, Brodersby, Tolk und Böklund mit Backwaren. "Für den Beruf des Bäckers braucht man wirkliche Leidenschaft", sagt Irmgard Prochnow. 

Mit ihrem Zwillings-Bruder Hans-Joachim Rosin teilt sie  nicht nur das Geburtsdatum, sondern auch die Begeisterung für das Bäckerhandwerk. In nunmehr dritter Generation widmen sich die Geschwister der Herstellung und dem Verkauf leckerer Kuchen und Torten, köstlicher Brote und frischer Brötchen. Während Irmgard Prochnow heute in der Filiale in Tolk arbeitet, steht Bäckermeister Hans-Joachim Rosin täglich ab Mitternacht in der Böklunder Backstube. 

Die Geschäfte führt er zusammen mit seiner Frau Elke, die sich tatkräftig um die zunehmende Verwaltungsarbeit kümmert. Er erinnert sich noch gut an die Jahre, als Vater Egon Rosin mit dem Verkaufswagen von Tür zu Tür fuhr. „Damals gab es Schwarzbrot, Weißbrot und Mischbrot. Das Vortagesbrot war besonders beliebt, weil es viel bekömmlicher war", erzählt er. 

Seit dem haben sich die Kundenwünsche verändert. Frische und Vielfalt sind gefragt. Ob rund, eckig, groß, klein, mit oder ohne Korn, schwarz oder weiß:
Rund 15 verschiedene Brotsorten sind mittlerweile im wechselnden Angebot der Bäckerei Rosin. Und frische Bötchen gibt es dank Ladenbackofen sogar noch um 17 Uhr. 

Seit 1997 wird selbst am Sonntag der Ofen in der Böklunder Backstube geheizt, damit die Kunden auch am Wochenende nicht auf frische Brötchen und Kuchen verzichten müssen. 

Doch nicht alles muss neu erfunden werden. Denn neben dem saftig-feinen Böklunder Schwarzbrot oder dem nussigen Kernebrot erfreut sich das traditionelle Dreikornbrot großer Beleibtheit - und das bereits seit 1978. 

Ein Klassiker sind auch die fein gefüllten Berliner, im Sommer besonders beliebt sind die Hefeteilchen mit Frucht. 

Auch für den kleinen Hunger zwischendurch oder die kurze Mittagspause stehen Snacks im Angebot. Und wer mag, genießt die leckeren Backwaren mit einer schönen Tasse Kaffee gleich im angeschlossenen Café. Die zwei gemütlichen Gasträume bieten Platz für bis zu 35 Personen und sind ganz besonders für kleine Feierlichkeiten geeignet.




"Pfirsich- Maracujasahne" 





"Die Zitronenrolle" 

.. bei uns auch in den Geschmacksrichtungen: Erdbeer, Schoko oder Orange



"Unser Uriges" 

Ein feines Mischbrot mit Dinkel.